Und dann kam auch schon das nächste Ferienhighlight am 15. Februar. Morgens um 4 Uhr holte uns der „Sprinter“ ab, der uns zum Flughafen brachte. Nach dem Einchecken und einer halben Stunde Wartezeit saßen wir im Flieger nach Lima. Und nach einer weiteren halben Stunde Flug landeten wir erstmal in Cusco. Vom kleinen Zwischenstop in Cusco ging es dann weiter nach Lima, wo wir nach eineinhalb Stunden dann ankamen. Wir mussten weitere zwei Stunden am Flughafen warten bevor dann die Reise weiterging nach Quito, der Hauptstadt von Ecuador.
Dort angekommen haben wir uns ein kleines Hotel gesucht und anschließend den "Mittelpunkt" der Erde besucht. Erst den Mittelpunkt ohne GPS und dann den Mittelpunkt mit GPS. Das waren nur 20 Meter Abstand. Dort haben wir ein paar Versuche gemacht, z.B Eier auf einen Nagel zu platzieren. Das Ei stand schraeg auf dem Nagel wegen der verschiedenen Magnetstaerken. Oder der Versuch mit Wasser in einem Spuelbecken. Auf der Nordseite hat sich das Wasser nach rechts gedreht und auf der Suedseite nach links. Danach haben wir einen Spezialtest gemacht. Mit ausgebreiteten Armen mussten wir mit geschlossen Augen auf der Mittellinie der Erde laufen. Wegen der verschieden Magnetstaerken ist man entweder nach rechts abgewichen oder nach links :D Anschliessend haben wir einen Stempel in den Reisepass bekommen auf dem steht, dass man den Mittelpunkt der Erde besucht hat. Danach haben wir eine kleine Stadtrundfahrt gemacht. Quito hat wunderschoene Plaetze.
Mit kurzem Zwischenstop in Guayaquil, der zweitgroeßten Stadt in Ecuador, ging es am naechsten Tag weiter nach Santa Cruz auf die Galapagos Inseln. Eine ziemliche Hitze hat uns erwartet, gefuehlte 45 Grad. In Santa Cruz angekommen, hat mein Gastvater seinen Laptop im Bus vergessen. Sofort haben meine Gasteltern den Bus mit einem Taxi gesucht. Wir haben derweil an der Straße gewartet und auf das Gepaeck aufgepasst. Nach einer Weile kam der Bus an uns vorbei gefahren und hat gehalten. Der Busfahrer kam heraus und hat uns die Laptoptasche gebracht. Wir haben uns sehr bedankt. In Peru waere die Tasche weg gewesen. Nach dem wir unsere Koffer bekommen hatten, fuhren wir zuerst mit dem Bus 10 Minuten durch die trockene Landschaft und anschließend mit der Fähre auf eine andere Insel.
Dann fuhren wir ins Hotel „Lobo del Mar“ (Seeloewe). Wir sofort losgezogen um die Riesenschildkroeten zu besichtigen. In einem Reservat waren alle möglichen Arten von Schildkröten vertreten, von der Babyschildkroete bis zur Riesenschildkroete. Eine der Riesenschildkroeten heisst : Solotario Jorge, weil sie die letzte ihrer Art ist, die noch auf der Welt lebt. Ausserdem gibt es noch Leguane. Sie laufen dort ueberall rum. Erst dachten wir WOW ein Leguan, aber nach dem 20. Leguan fanden wir sie nicht mehr so toll :D Anschließend sind wir zum Schwimmen zu einem Strand gefahren. Der Strand war superschoen und im Wasser schwammen kleine Haie... J Am naechsten Tag sind wir dann auf die Insel Isabella gefahren.
Das Boot ist mit ca. 170 km/h ueber das Wasser geflogen :D Nach 1 ½ Stunden waren wir auf der Insel. Normalerweise dauert die Ueberfahrt 3 Stunden. Im Boot haben wir einen Jungen kennengelernt, der auf der Insel lebt. Er war dann unser persoenlicher Inselfuehrer. Wir sind sofort Schwimmen gegangen in dem waremen Wasser. Am naechsten Tag ging es auf Tour. Wir haben eine Sklavenmauer gesehen, einen Ausichtspunkt besucht, wo man fast die ganze Insel ueberschauen konnte und anschließend sind wir zu einem eiskalten Suesswasserfluss gefahren. Und dann ging es endlich zu einem Strand zum Schwimmen. Wir haben uns gewundert, weil es ab und an mal etwas groeßere Wellen gab, die vielleicht 3 Meter hoch waren. Nach einer Weile sind wir zur Tortuga Bay gefahren, einem kleinen Schnorchelparadies. Dort bin ich zusammen mit Schildkroeten geschwommen, die von kleinen Fischen umschwaermt waren. Auch Rochen habe ich in ca. 3 Meter Tiefe sehen koennen. Die Anzahl der verschiedenartigen Fische war unglaublich.
Am naechsten Tag haben wir das Hotel gewechselt. Das neue Hotel lag genau neben einem Kunstrasenplatz. Am Abend haben wir dann mit einheimischen Kindern Fussball gespielt :D Die Aelteren haben mir gesagt, dass ich super Fussball spielen kann. Wir haben anschließend in den Nachrichten gehoert, dass es am Vortag eine Zunami-Warnung gegeben hatte. Davon haben wir aber garnichts mitbekommen. Am folgenen Tag haben wir eine Bootstour gemacht. Wir haben Seeloewen gesehen, die auf Booten lagen, Pinguine und Leguane. Anschließend ging es an eine andere Stelle um zu schnorcheln.
Am letzten Tag auf der Insel Isabella bin ich mit meinem Gastvater, meinen 2 Bruedern und Victor, dem Einheimischenjungen zu den Lavatunneln gefahren. Mit im Boot saßen ein Paerchen aus Irland und ein Deutscher. Wir mussten frueh morgens los, damit wir puenktlich zur Ebbe ankamen. Wir sind dort ein bisschen rumgelaufen, haben wieder Riesenschildkroeten gesehen und einen Hai. Dann sind wir Schnorcheln gegangen, wieder mit Schildkroeten und Seeloewen und haben unter Wasser eine Reihe unterschiedlichster Fischarten gesehen. Und Pinguine haben wir auf Felsen gesehen. Auf der Rueckfahrt waren die Wellen wieder hoch und wir mussten auf den Kapitän unseres 8-Personen-Boots vertrauen. Bei der Rückfahrt haben wir im Wasser Manta-Haie und Schildkroeten bei der Paarung gesehen :D
Im Hotel angekommen, haben wir unsere Koffer geschnappt und sind mit dem Boot wieder auf die Insel Santa Cruz gefahren. Dort haben wir den Tag ausklingen lassen und sind im stroemenden warmen Regen im Pool des Hotels schwimmen gegangen. Am naechsten Morgen ging es per Taxi und Boot wieder zum Flughafen. Im Flugzeug haben wir es uns bequem gemacht. Aber nach einer Stunden Wartezeit waren meiner Mutter und mir von der Klimaanlage kalt. Der Kapitän hat uns dann irgendwann gesagt, dass es ein grosses Loch auf der Start- und Landebahn gäbe und wir deshalb nicht starten koennten. Zwei weitere Flugzeuge, die auch warteten sind schließlich mit Risiko gestartet. Aber unsere Airline LAN meinte, sie stehe fuer Sicherhei, und von 20 Passagieren wurden die Namen aufgerufen, die nicht mitfliegen durften. Da das Flugzeug nun leichter war, konnten wir ueber das Loch fliegen! Mit 4 Stunden Verspaetung sind wir wieder in Guayaquil angekommen. Da wir aber den Anschlussflug von Quito nach Lima verpasst hatten, hat uns LAN eine Nacht im 5 Sterne Hotel Oro Verde in Quito bezahlt. Damit waren dann alle Unannehmlichkeiten vergessen J In Lima angekommen haben wir uns ein Apartment gesucht und sind dort eine Woche geblieben. Ich habe mir meine langersehnten SUPRA Schuhe gekauft und eine neue Kappe. Wir haben in Lima Bowling gespielt und waren im Kino.
Als wir uns eines Nachmittags ausgeruht haben, habe ich gemerkt wie mein Bett gewackelt hat. Ich dachte nur, wie komisch. Ich habe meine Brueder gefragt, ob sie das auch bemerkt hätten, und sie meinten , ja, das war ein kleines Erdbeben. Wir hatten diesmal einen Dirketflug von Lima nach Juliaca. J
Am 7. Maerz geht die Schule wieder los und am 8. ist schon mein Geburtstag hahahahhaha
Vele Gruesse aus Puno!!!!!!!!!
Yannik
Donnerstag, 10. März 2011
Candelaria
Das Fest begann schon morgens um 9 Uhr. Die ersten Gruppen haben getanzt und wir saßen von 1 Uhr mittags bis 7 Uhr abends vor dem Buero meiner Gasteltern und haben den Gruppen zugesehen. Beim Umzug waren Musikgruppen, Verkleidungen aller Art und Leute von jung bis alt waren vertreten. Am Abend bin ich mit meinen beiden Onkeln (17 und ueber 30 Jahre alt) in die Stadt gegangen um den Gruppen weiter zuzusehen. Um 11 uhr haben wir dann beschlossen uns in die Gruppen zu mischen und mitzutanzen. Es hat geregnet wie aus Eimern und wir waren schnell alle klitschnass. Wir sind dann gegen halb Eins nach Hause gefahren. Nach kurzer Zeit kamen Schulfreundinnen und wir haben zusammen getanzt. Als ich um 1 Uhr zuhause ankam. habe ich die letzte Gruppe im TV gesehen. Die ist wahrscheinlich gegen 4 Uhr morgens am Ziel angekommen.
Das war einer meiner besten Tage in Peru. Ich habe inzwischen so viele neue Eindruecke von Peru bekommen und mir gefaellt Peru immer besser.
In den folgenen Tagen gab es eine „Espuma“ Schlacht in den Straßen. Espuma ist sowas wie ein Schaumspray. Und dann kam auch schon der 15. Februar.
Das war einer meiner besten Tage in Peru. Ich habe inzwischen so viele neue Eindruecke von Peru bekommen und mir gefaellt Peru immer besser.
In den folgenen Tagen gab es eine „Espuma“ Schlacht in den Straßen. Espuma ist sowas wie ein Schaumspray. Und dann kam auch schon der 15. Februar.
Midstay-Camp!
ach dem ihr seit einigen Wochen nichts mehr von mir gehoert habt, kommt hier der naechste Eintrag.
Am 18. Januar ging es los zum ASF midstay camp. Morgens um 5 Uhr musste ich den Bus nach Arequipa nehmen, aber wie das mit der peruanischen Zeit hier so ist, sind wir erst um 4.55 Uhr von zu Hause losgefahren. Als wir am Busbahnhof ankamen, ist der Bus schon losgefahren. Ich habe mein Gepaeck geschnappt und mein Vater ist an den Bus gesprungen und hat gerufen ”Er hat ein Ticket, er hat ein Ticket!!”. Dann hat der Bus einfach nur die Tuer aufgemacht und ich musste mit Gepeack in den fahrenden Bus springen. Erst die Koffer reingeschmiessen und dann hinterhergesprungen. Nach 6 Stunden war ich in Arequipa und ein Chauffeur hat mich abgeholt, da meine Mutter meinte, dass ich nicht mit dem Taxi fahren sollte, weil es zu gefeahrlich ist. Dann ging es mit dem Flugzeug nach Lima zu den anderen AFS-Kollegen. In Lima haben wir dann 8 Stunden warten muessen und waren waehrendessen bei Starbucks und haben Donuts fuer die Fahrt gekauft. Wir sind um 11 Uhr abends 7 stunden nach Chimbote mit dem Bus gefahren und als wir um 6 Uhr morgens ausgestiegen sind, hat es sehr nach Fisch gestunken.
Chimbote ist eine Fischerstadt, also brauchte man sich nicht zu wundern. Wir sind anschliessend zum Campamento en "Tortugas” gefahren. Das ist eine kleine Bucht mit Strand. Wir hatten dort jeder ein Einzelzimmer. Am ersten Tag haben wir nur unsere Staedte vorgestellt, waren am Strand und haben ueber alles Mögliche geredet. Am 2. Tag haben wir ein Plakat erstellt, wo unsere guten und negativen Erfahrungen dargestellt wurden. Ich habe anschließend eine kleine Tour mit anderen Afs-ern gemacht. Wir sind nachmittags einer Route am Meer gefolgt und dann kam die Flut und wir mussten uns an einer Steilwand entlang hangeln und langsam nach oben klettern, weil auf der linken Seite das Meer und auf der rechten Seite eine Steilwand war. Bei einem Abschnitt war der Abstand zu gross und wir mussten mit Klamotten ins Wasser springen. Natuerlich haben wir vorher die Handys und die Wertsachen in ein Rucksack gepackt und sind dan nur mit Hose reingesprungen. Wir dachten, das Wasser waere nur 1 Meter tief aber es waren mehr als 2 Meter. Als wir an der anderen Seite ankamen, mussten wir wieder an einer Steilwand klettern. Die Wellen wurden immer hoeher und es wurde dunkel. Als wir nach langer Zeit an einer Terasse ankamen sind wir an einem Haus vorbeigelaufen. Aber weil der Weg über ein Privatgrundstueck ging und ueberall Licht brannte, sind wir schnell gerannt. Im Anschluss konnten wir einen Sandberg 'runterlaufen, und haben uns gegenseitig in den Sand geschubst. Der Sand hat an den nassen Klamotten so geklebt, dass wir die Sachen ueber nacht rausgeheangt haben.
Am naechsten Tag ging es dann weiter nach Trujillo. Wir waren in einem kleinen Hostel untergebracht und haben am ersten Tag Museen besucht und durften dann zum Strand. Ein Kollege und ich haben uns ein Surfboard ausgeliehen und waren surfen. Am naechsten Tag haben wir die Stadt besichtigt und konnten alleine was machen. Danach ging es dann weiter nach Chiclayo. Dort haben wir am ersten Tag wieder ein Museum besucht und vor der Tuer fragte mich eine aeltere Dame, die mit ihren Toechtern Schluesselanheanger verkaufen wollte, nach meinem Alter. Anschliessend meinte sie, dass sich eine ihrer Töchter in mich verliebt haette hahahahah Ich dachte nur: schnell weg. Am naechsten Tag sind wir nach Tumbes gefahren, einer der noerdlichsten Staedte in Peru. Zwischendurch sind wir an Mancora vorbeigefahren. Das ist das Surferparadies und die Partymeile von Peru :D
In Tumbes angekommen wurde einem Maedchen die Tasche am Busbahnhof geklaut. Am andern Tag ging das Programm frueh los. Wir sind zu einem Schlammbad gefahren. Der Schlam war sehr heiss und wir sahen danach aus wie Sau. Anschliessend sind wir zum Strand gefahren. Das Wasser war waermer als die Aussentemperatur und die Wellen ein Traum. 3-4 Meter hoch. Aber man konnte nicht surfen, weil sie zu schnell gebrochen sind. Wir waren die ganze Zeit im Wasser und man hat nur Peruaner gesehen die knietief im Wasser standen :D weil die alle nicht schwimmen koennen obwohl sie am Meer wohnen. Einmal hats mich ganz hart erwischt. Eine Welle, um die 4 Meter hoch, kam auf uns zu und 2 Freunde waren etwa 2 Meter vor mir entfernt. Die Welle kam und sie sind einfach druebergekomen. Ich dachte, gut, das schaff ich auch. Aber als ich genau oben war, brach die Welle und schleuderte mich aus 4 Metern Hoehe ins ca. 1 Meter tiefe Wasser. Mit Saltos und allem durch das Wasser fliegen und keine Luft mehr kriegen ist ein geiles Gefuehl sag ich euch! Irgendwann stand ich dann mit Schmerzen im Wasser und wollte nur noch raus. Aber der Sog vom zurueck fließenden Wasser hat mich daran gehindert rauszukommen. Ich dachte mir nur, lass dich von einer Welle mitreissen und dann bist du oben am Strand. Wie gesagt so getan. Endlich lag ich halb tot am Strand und hatte mich kurz ausgeruht als ich die ersten Strandkrebse gesehen habe. Die wohnen nicht im Wasser sondern nur im Sand in kleinen Loechern :D Dann ging es wieder ins Hotel, mit zwei blutenden Wunden. Abends durften wir in eine Bar gehen, die mit ueber 40-jaehrigen Leuten besetzt war. Das war dann nicht so toll, aber naja. Am naechsten Tag haben wir einen Bootsausflug gemacht. Im Boot hat man uns Schwimmwesten gegeben, die wir aber sofort wieder ausgezogen haben, weil wir ja schwimmen koennen. Wir haben dann eine Krokodilfarm besichtigt und eine Insel, auf der nur Voegeln leben. Um 4 Uhr mittags mussten wir den Bus nach Lima nehmen.
Nach 20 Stunden Fahrt sind wir endlich gegen 13 Uhr in Lima angekommen. Dort gab es dann zwei Möglichkeiten um nach Arequipa zu kommen. Mit Flugzeug oder Bus. Wir, zwei Belgier und ich, haben gehofft, dass wir mit dem Flugzeug fliegen könne denn sonst wuerden wir noch weitere 24 Stunden mit dem Bus nach Arequipa fahren müssen und noch weitere 6 Stunden nach Puno. Wir waren doch sehr erleichtert als wir gehoert haben, dass es mit dem FLugzeug weiter gehen sollte. Schnell eingecheckt und dann wieder warten. Der Flug sollte um 15.00 starten. Aber wie es in Peru so ist, war das nix. Das Flugzeug war zwar ok, aber das Wetter in Arequipa war schlecht. Nach mehr als 3 Stunden warten hies es: Flug gestrichen. Alle haben rumgemotzt und waren sauer. Versteandlich. Das hiess auch, dass wir unseren Bus um 8 Uhr morgens am neachsten Tag verpassen wuerden. Wir haben bestimmt 10 mal versucht die Notfallnummer von Afs zu waehlen, aber niemand war erreichbar. Bis dann endlich doch jemand, die Presidentin von AFS-Perú ran ging und wir vom Flughafen zum Hotel gebracht wurden. Da haben wir eine weiter Person getroffen, die nicht mit dem Bus weiterfahren konnte wegen schlechtem Wetter in einer anderen Stadt.
Am naechsten Morgen war der Flug um 11 Uhr geplant. Um 12 Uhr ging es dann endlich los. Das nennt man halt peruanische Pünktlichkeit. Auf dem einstuendigen Flug hat der Steward mit einer der Belgierinnen geflirtet und am Schluss hat er ihr seine Telefonnummer gegeben. Peruvian Airline :D Um 13 Uhr sind wir dann angekommen, ins Hotel gefahren und haben eine Shoppingmall besucht. Am Abend meinte dann ein Afs Kollege, dass der Bus am naechsten Tag voll sei und so mussten wir noch einen weiteren Tag in Arequipa warten. Wir haben zwei weitere Shopping-Malls besucht und wir mussten alle Ausgaben aufschreiben, weil Afs alles gezahlt hat. Am naechsten Tag ging es endlich weiter und der Bus war leer. Als ich in Puno angekommen bin, war es wieder sehr kalt. Im internet habe ich dann gesehen, dass sich viele Leute schon Sorgen gemacht haben. Aber ich lebe noch und mir geht es gut. Am 15. Februar bin ich wieder fuer 2 Wochen unterwegs. Dann fahre ich auf die Galapados-Inseln. In den naechstesn Tagen feitert man in Puno das groesste Fest ueberhaupt: Die Candelaria. Da tanzen alle Menschen und es kommen viele Besucher aus Lima, Arequipa und aus dem ganzen Land um zu tanzen. Mehr dazu gibt's das neachste Mal.
Am 18. Januar ging es los zum ASF midstay camp. Morgens um 5 Uhr musste ich den Bus nach Arequipa nehmen, aber wie das mit der peruanischen Zeit hier so ist, sind wir erst um 4.55 Uhr von zu Hause losgefahren. Als wir am Busbahnhof ankamen, ist der Bus schon losgefahren. Ich habe mein Gepaeck geschnappt und mein Vater ist an den Bus gesprungen und hat gerufen ”Er hat ein Ticket, er hat ein Ticket!!”. Dann hat der Bus einfach nur die Tuer aufgemacht und ich musste mit Gepeack in den fahrenden Bus springen. Erst die Koffer reingeschmiessen und dann hinterhergesprungen. Nach 6 Stunden war ich in Arequipa und ein Chauffeur hat mich abgeholt, da meine Mutter meinte, dass ich nicht mit dem Taxi fahren sollte, weil es zu gefeahrlich ist. Dann ging es mit dem Flugzeug nach Lima zu den anderen AFS-Kollegen. In Lima haben wir dann 8 Stunden warten muessen und waren waehrendessen bei Starbucks und haben Donuts fuer die Fahrt gekauft. Wir sind um 11 Uhr abends 7 stunden nach Chimbote mit dem Bus gefahren und als wir um 6 Uhr morgens ausgestiegen sind, hat es sehr nach Fisch gestunken.
Chimbote ist eine Fischerstadt, also brauchte man sich nicht zu wundern. Wir sind anschliessend zum Campamento en "Tortugas” gefahren. Das ist eine kleine Bucht mit Strand. Wir hatten dort jeder ein Einzelzimmer. Am ersten Tag haben wir nur unsere Staedte vorgestellt, waren am Strand und haben ueber alles Mögliche geredet. Am 2. Tag haben wir ein Plakat erstellt, wo unsere guten und negativen Erfahrungen dargestellt wurden. Ich habe anschließend eine kleine Tour mit anderen Afs-ern gemacht. Wir sind nachmittags einer Route am Meer gefolgt und dann kam die Flut und wir mussten uns an einer Steilwand entlang hangeln und langsam nach oben klettern, weil auf der linken Seite das Meer und auf der rechten Seite eine Steilwand war. Bei einem Abschnitt war der Abstand zu gross und wir mussten mit Klamotten ins Wasser springen. Natuerlich haben wir vorher die Handys und die Wertsachen in ein Rucksack gepackt und sind dan nur mit Hose reingesprungen. Wir dachten, das Wasser waere nur 1 Meter tief aber es waren mehr als 2 Meter. Als wir an der anderen Seite ankamen, mussten wir wieder an einer Steilwand klettern. Die Wellen wurden immer hoeher und es wurde dunkel. Als wir nach langer Zeit an einer Terasse ankamen sind wir an einem Haus vorbeigelaufen. Aber weil der Weg über ein Privatgrundstueck ging und ueberall Licht brannte, sind wir schnell gerannt. Im Anschluss konnten wir einen Sandberg 'runterlaufen, und haben uns gegenseitig in den Sand geschubst. Der Sand hat an den nassen Klamotten so geklebt, dass wir die Sachen ueber nacht rausgeheangt haben.
Am naechsten Tag ging es dann weiter nach Trujillo. Wir waren in einem kleinen Hostel untergebracht und haben am ersten Tag Museen besucht und durften dann zum Strand. Ein Kollege und ich haben uns ein Surfboard ausgeliehen und waren surfen. Am naechsten Tag haben wir die Stadt besichtigt und konnten alleine was machen. Danach ging es dann weiter nach Chiclayo. Dort haben wir am ersten Tag wieder ein Museum besucht und vor der Tuer fragte mich eine aeltere Dame, die mit ihren Toechtern Schluesselanheanger verkaufen wollte, nach meinem Alter. Anschliessend meinte sie, dass sich eine ihrer Töchter in mich verliebt haette hahahahah Ich dachte nur: schnell weg. Am naechsten Tag sind wir nach Tumbes gefahren, einer der noerdlichsten Staedte in Peru. Zwischendurch sind wir an Mancora vorbeigefahren. Das ist das Surferparadies und die Partymeile von Peru :D
In Tumbes angekommen wurde einem Maedchen die Tasche am Busbahnhof geklaut. Am andern Tag ging das Programm frueh los. Wir sind zu einem Schlammbad gefahren. Der Schlam war sehr heiss und wir sahen danach aus wie Sau. Anschliessend sind wir zum Strand gefahren. Das Wasser war waermer als die Aussentemperatur und die Wellen ein Traum. 3-4 Meter hoch. Aber man konnte nicht surfen, weil sie zu schnell gebrochen sind. Wir waren die ganze Zeit im Wasser und man hat nur Peruaner gesehen die knietief im Wasser standen :D weil die alle nicht schwimmen koennen obwohl sie am Meer wohnen. Einmal hats mich ganz hart erwischt. Eine Welle, um die 4 Meter hoch, kam auf uns zu und 2 Freunde waren etwa 2 Meter vor mir entfernt. Die Welle kam und sie sind einfach druebergekomen. Ich dachte, gut, das schaff ich auch. Aber als ich genau oben war, brach die Welle und schleuderte mich aus 4 Metern Hoehe ins ca. 1 Meter tiefe Wasser. Mit Saltos und allem durch das Wasser fliegen und keine Luft mehr kriegen ist ein geiles Gefuehl sag ich euch! Irgendwann stand ich dann mit Schmerzen im Wasser und wollte nur noch raus. Aber der Sog vom zurueck fließenden Wasser hat mich daran gehindert rauszukommen. Ich dachte mir nur, lass dich von einer Welle mitreissen und dann bist du oben am Strand. Wie gesagt so getan. Endlich lag ich halb tot am Strand und hatte mich kurz ausgeruht als ich die ersten Strandkrebse gesehen habe. Die wohnen nicht im Wasser sondern nur im Sand in kleinen Loechern :D Dann ging es wieder ins Hotel, mit zwei blutenden Wunden. Abends durften wir in eine Bar gehen, die mit ueber 40-jaehrigen Leuten besetzt war. Das war dann nicht so toll, aber naja. Am naechsten Tag haben wir einen Bootsausflug gemacht. Im Boot hat man uns Schwimmwesten gegeben, die wir aber sofort wieder ausgezogen haben, weil wir ja schwimmen koennen. Wir haben dann eine Krokodilfarm besichtigt und eine Insel, auf der nur Voegeln leben. Um 4 Uhr mittags mussten wir den Bus nach Lima nehmen.
Nach 20 Stunden Fahrt sind wir endlich gegen 13 Uhr in Lima angekommen. Dort gab es dann zwei Möglichkeiten um nach Arequipa zu kommen. Mit Flugzeug oder Bus. Wir, zwei Belgier und ich, haben gehofft, dass wir mit dem Flugzeug fliegen könne denn sonst wuerden wir noch weitere 24 Stunden mit dem Bus nach Arequipa fahren müssen und noch weitere 6 Stunden nach Puno. Wir waren doch sehr erleichtert als wir gehoert haben, dass es mit dem FLugzeug weiter gehen sollte. Schnell eingecheckt und dann wieder warten. Der Flug sollte um 15.00 starten. Aber wie es in Peru so ist, war das nix. Das Flugzeug war zwar ok, aber das Wetter in Arequipa war schlecht. Nach mehr als 3 Stunden warten hies es: Flug gestrichen. Alle haben rumgemotzt und waren sauer. Versteandlich. Das hiess auch, dass wir unseren Bus um 8 Uhr morgens am neachsten Tag verpassen wuerden. Wir haben bestimmt 10 mal versucht die Notfallnummer von Afs zu waehlen, aber niemand war erreichbar. Bis dann endlich doch jemand, die Presidentin von AFS-Perú ran ging und wir vom Flughafen zum Hotel gebracht wurden. Da haben wir eine weiter Person getroffen, die nicht mit dem Bus weiterfahren konnte wegen schlechtem Wetter in einer anderen Stadt.
Am naechsten Morgen war der Flug um 11 Uhr geplant. Um 12 Uhr ging es dann endlich los. Das nennt man halt peruanische Pünktlichkeit. Auf dem einstuendigen Flug hat der Steward mit einer der Belgierinnen geflirtet und am Schluss hat er ihr seine Telefonnummer gegeben. Peruvian Airline :D Um 13 Uhr sind wir dann angekommen, ins Hotel gefahren und haben eine Shoppingmall besucht. Am Abend meinte dann ein Afs Kollege, dass der Bus am naechsten Tag voll sei und so mussten wir noch einen weiteren Tag in Arequipa warten. Wir haben zwei weitere Shopping-Malls besucht und wir mussten alle Ausgaben aufschreiben, weil Afs alles gezahlt hat. Am naechsten Tag ging es endlich weiter und der Bus war leer. Als ich in Puno angekommen bin, war es wieder sehr kalt. Im internet habe ich dann gesehen, dass sich viele Leute schon Sorgen gemacht haben. Aber ich lebe noch und mir geht es gut. Am 15. Februar bin ich wieder fuer 2 Wochen unterwegs. Dann fahre ich auf die Galapados-Inseln. In den naechstesn Tagen feitert man in Puno das groesste Fest ueberhaupt: Die Candelaria. Da tanzen alle Menschen und es kommen viele Besucher aus Lima, Arequipa und aus dem ganzen Land um zu tanzen. Mehr dazu gibt's das neachste Mal.
Abonnieren
Kommentare (Atom)