Und dann kam auch schon das nächste Ferienhighlight am 15. Februar. Morgens um 4 Uhr holte uns der „Sprinter“ ab, der uns zum Flughafen brachte. Nach dem Einchecken und einer halben Stunde Wartezeit saßen wir im Flieger nach Lima. Und nach einer weiteren halben Stunde Flug landeten wir erstmal in Cusco. Vom kleinen Zwischenstop in Cusco ging es dann weiter nach Lima, wo wir nach eineinhalb Stunden dann ankamen. Wir mussten weitere zwei Stunden am Flughafen warten bevor dann die Reise weiterging nach Quito, der Hauptstadt von Ecuador.
Dort angekommen haben wir uns ein kleines Hotel gesucht und anschließend den "Mittelpunkt" der Erde besucht. Erst den Mittelpunkt ohne GPS und dann den Mittelpunkt mit GPS. Das waren nur 20 Meter Abstand. Dort haben wir ein paar Versuche gemacht, z.B Eier auf einen Nagel zu platzieren. Das Ei stand schraeg auf dem Nagel wegen der verschiedenen Magnetstaerken. Oder der Versuch mit Wasser in einem Spuelbecken. Auf der Nordseite hat sich das Wasser nach rechts gedreht und auf der Suedseite nach links. Danach haben wir einen Spezialtest gemacht. Mit ausgebreiteten Armen mussten wir mit geschlossen Augen auf der Mittellinie der Erde laufen. Wegen der verschieden Magnetstaerken ist man entweder nach rechts abgewichen oder nach links :D Anschliessend haben wir einen Stempel in den Reisepass bekommen auf dem steht, dass man den Mittelpunkt der Erde besucht hat. Danach haben wir eine kleine Stadtrundfahrt gemacht. Quito hat wunderschoene Plaetze.
Mit kurzem Zwischenstop in Guayaquil, der zweitgroeßten Stadt in Ecuador, ging es am naechsten Tag weiter nach Santa Cruz auf die Galapagos Inseln. Eine ziemliche Hitze hat uns erwartet, gefuehlte 45 Grad. In Santa Cruz angekommen, hat mein Gastvater seinen Laptop im Bus vergessen. Sofort haben meine Gasteltern den Bus mit einem Taxi gesucht. Wir haben derweil an der Straße gewartet und auf das Gepaeck aufgepasst. Nach einer Weile kam der Bus an uns vorbei gefahren und hat gehalten. Der Busfahrer kam heraus und hat uns die Laptoptasche gebracht. Wir haben uns sehr bedankt. In Peru waere die Tasche weg gewesen. Nach dem wir unsere Koffer bekommen hatten, fuhren wir zuerst mit dem Bus 10 Minuten durch die trockene Landschaft und anschließend mit der Fähre auf eine andere Insel.
Dann fuhren wir ins Hotel „Lobo del Mar“ (Seeloewe). Wir sofort losgezogen um die Riesenschildkroeten zu besichtigen. In einem Reservat waren alle möglichen Arten von Schildkröten vertreten, von der Babyschildkroete bis zur Riesenschildkroete. Eine der Riesenschildkroeten heisst : Solotario Jorge, weil sie die letzte ihrer Art ist, die noch auf der Welt lebt. Ausserdem gibt es noch Leguane. Sie laufen dort ueberall rum. Erst dachten wir WOW ein Leguan, aber nach dem 20. Leguan fanden wir sie nicht mehr so toll :D Anschließend sind wir zum Schwimmen zu einem Strand gefahren. Der Strand war superschoen und im Wasser schwammen kleine Haie... J Am naechsten Tag sind wir dann auf die Insel Isabella gefahren.
Das Boot ist mit ca. 170 km/h ueber das Wasser geflogen :D Nach 1 ½ Stunden waren wir auf der Insel. Normalerweise dauert die Ueberfahrt 3 Stunden. Im Boot haben wir einen Jungen kennengelernt, der auf der Insel lebt. Er war dann unser persoenlicher Inselfuehrer. Wir sind sofort Schwimmen gegangen in dem waremen Wasser. Am naechsten Tag ging es auf Tour. Wir haben eine Sklavenmauer gesehen, einen Ausichtspunkt besucht, wo man fast die ganze Insel ueberschauen konnte und anschließend sind wir zu einem eiskalten Suesswasserfluss gefahren. Und dann ging es endlich zu einem Strand zum Schwimmen. Wir haben uns gewundert, weil es ab und an mal etwas groeßere Wellen gab, die vielleicht 3 Meter hoch waren. Nach einer Weile sind wir zur Tortuga Bay gefahren, einem kleinen Schnorchelparadies. Dort bin ich zusammen mit Schildkroeten geschwommen, die von kleinen Fischen umschwaermt waren. Auch Rochen habe ich in ca. 3 Meter Tiefe sehen koennen. Die Anzahl der verschiedenartigen Fische war unglaublich.
Am naechsten Tag haben wir das Hotel gewechselt. Das neue Hotel lag genau neben einem Kunstrasenplatz. Am Abend haben wir dann mit einheimischen Kindern Fussball gespielt :D Die Aelteren haben mir gesagt, dass ich super Fussball spielen kann. Wir haben anschließend in den Nachrichten gehoert, dass es am Vortag eine Zunami-Warnung gegeben hatte. Davon haben wir aber garnichts mitbekommen. Am folgenen Tag haben wir eine Bootstour gemacht. Wir haben Seeloewen gesehen, die auf Booten lagen, Pinguine und Leguane. Anschließend ging es an eine andere Stelle um zu schnorcheln.
Am letzten Tag auf der Insel Isabella bin ich mit meinem Gastvater, meinen 2 Bruedern und Victor, dem Einheimischenjungen zu den Lavatunneln gefahren. Mit im Boot saßen ein Paerchen aus Irland und ein Deutscher. Wir mussten frueh morgens los, damit wir puenktlich zur Ebbe ankamen. Wir sind dort ein bisschen rumgelaufen, haben wieder Riesenschildkroeten gesehen und einen Hai. Dann sind wir Schnorcheln gegangen, wieder mit Schildkroeten und Seeloewen und haben unter Wasser eine Reihe unterschiedlichster Fischarten gesehen. Und Pinguine haben wir auf Felsen gesehen. Auf der Rueckfahrt waren die Wellen wieder hoch und wir mussten auf den Kapitän unseres 8-Personen-Boots vertrauen. Bei der Rückfahrt haben wir im Wasser Manta-Haie und Schildkroeten bei der Paarung gesehen :D
Im Hotel angekommen, haben wir unsere Koffer geschnappt und sind mit dem Boot wieder auf die Insel Santa Cruz gefahren. Dort haben wir den Tag ausklingen lassen und sind im stroemenden warmen Regen im Pool des Hotels schwimmen gegangen. Am naechsten Morgen ging es per Taxi und Boot wieder zum Flughafen. Im Flugzeug haben wir es uns bequem gemacht. Aber nach einer Stunden Wartezeit waren meiner Mutter und mir von der Klimaanlage kalt. Der Kapitän hat uns dann irgendwann gesagt, dass es ein grosses Loch auf der Start- und Landebahn gäbe und wir deshalb nicht starten koennten. Zwei weitere Flugzeuge, die auch warteten sind schließlich mit Risiko gestartet. Aber unsere Airline LAN meinte, sie stehe fuer Sicherhei, und von 20 Passagieren wurden die Namen aufgerufen, die nicht mitfliegen durften. Da das Flugzeug nun leichter war, konnten wir ueber das Loch fliegen! Mit 4 Stunden Verspaetung sind wir wieder in Guayaquil angekommen. Da wir aber den Anschlussflug von Quito nach Lima verpasst hatten, hat uns LAN eine Nacht im 5 Sterne Hotel Oro Verde in Quito bezahlt. Damit waren dann alle Unannehmlichkeiten vergessen J In Lima angekommen haben wir uns ein Apartment gesucht und sind dort eine Woche geblieben. Ich habe mir meine langersehnten SUPRA Schuhe gekauft und eine neue Kappe. Wir haben in Lima Bowling gespielt und waren im Kino.
Als wir uns eines Nachmittags ausgeruht haben, habe ich gemerkt wie mein Bett gewackelt hat. Ich dachte nur, wie komisch. Ich habe meine Brueder gefragt, ob sie das auch bemerkt hätten, und sie meinten , ja, das war ein kleines Erdbeben. Wir hatten diesmal einen Dirketflug von Lima nach Juliaca. J
Am 7. Maerz geht die Schule wieder los und am 8. ist schon mein Geburtstag hahahahhaha
Vele Gruesse aus Puno!!!!!!!!!
Yannik
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